Ay ay ay,
das hier wird ne lange Zusammenfassung und hier gibts schonmal den Überblick, was wir alles besprochen haben:
1) Dr. Mauch: Zahnpasta, Salz und Tee
2) Frank aus Köln: Von der Natur lernen und sich ernähren.
Schade, dass trotz Ankündigung nur so wenige an unserem Treffen teilgenommen haben. Ich hätte echt gedacht, dass mehr kommen und bin etwas enttäuscht. Anscheinend haben nicht so viele ein Interesse an wirklichen Gesundheitsthemen oder an aktiven Handlungen zur Verbesserung der eigenen Lebenslage.
Fangen wir ersteinmal mit dem Übersichtlichen an:
Wir haben letztes mal ein Interview mit Dr Mauch gesehen (alle weiteren Infos in der letzten Zusammenfassung) und Andreas hat sich einige Produkte bestellt und wir haben kräftig bei ihm eingekauft. Einige möchte ich nach dem Probieren gestern vorstellen.
Zuersteinmal hat Dr Mauch den grünen Haferstrohtee empfohlen. Dieser schmeckt äusserst gut und ist sehr gesund. Er hat eine Darm-reinigende Wirkung und entgiftet den Körper. Wem der Tee zu bitter schmeckt oder wer ihn einfach süss braucht, dem empfehle ich (bzw Andreas) Stevia Blätter.

Diese Blätter schmecken fast so wie Süssstoff, sind aber reiner Natur und ungemein süss. Generell ist das ganze ein super Zuckerersatz. Anscheinend dürfen die Blätter für Hundefutter verarbeitet werden, für Menschen allerdings nicht in Deutschland kaufbar (Die Zuckerindustrie…)
von http://alexxis.net/
Herr Dr Mauch hat uns zudem Schlämmkreide empfohlen, zur Wiederherstellung der eigentlichen Mundflora. Nachdem ich mir gestern Abend und heute morgen damit die Zähne geputzt habe, muss ich gestehen, dass das Zeug echt gut ist. Man steht morgens ohne schlechten Geschmack im Mund auf und die Zähne sind absolut nicht dreckig, sondern werden sogar weiss. Ein persönlicher Tipp von Andreas: Die Kreide (reines Kalk) mit einer Salzlake mischen um so eine Paste herzustellen. Ausserdem ist es nützlich, sich abends oder morgens einmal die Zunge vorsichtig mit einem Zungenschaber oder einem Teelöffel abzuschaben. Die Zunge gilt als Giftausscheidungsorgan und wer sie regelmässig “putzt”, hat deutlich weniger Probleme und weniger Mundgeruch.
Als letztes haben wir Himmalayasalz probiert. Ist zwar etwas teurer, als normales Salz, dafür Naturbelassen und sehr intensiv im Geschmack. Andreas hat damit mehrere Wochen gebadet und kann aus Erfahrung berichten, dass die Bäder sehr entgiftend wirken. Unter Anderem war er morgens hell wach, konnte lange aufbleiben und fühlte sich generell viel frischer.
Für all diese Produkte nehmen wir in 2 Wochen übrigens eine Sammelbestellung entgegen, da wir so nicht nur Porto sparen, sondern bei grossen Mengen auch einen deutlich geringeren Kilopreis bekommen. So kostet das Salz ab 150 kg nur noch ca 1,20 € / Kilo.
Wer Interesse hat, soll zum nächsten Stammtisch kommen oder mir per Email ( frantic @ schmerzhafte-wahrheit.de ) bescheidgeben.
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Kommen wir zum zweiten Thema. Frank war bei uns und hat uns eine Menge Lernstoff mit auf den Weg gegeben. Zuersteinmal möchte ich allerdings ein Zitat nennen, was ihm zusagt und mit dem ich mich auch identifizieren kann:
“ Dein Bewusstsein muss stimmen. Beschäftige dich nicht nur mit dem Negativen, denn dann wirst du krank. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, schaff dir einen Garten an, denn das macht richtig Spass.”
In der Tat hat man ihm seine Euphorie angemerkt und er hat uns ne Menge Infos zusammengestellt, die ich nun versuche zusammenzufassen:
Warum Selbstversorgung? -Es gibt immer schlechterwerdende Qualität, immer mehr Einsatz von Pestiziden u.Ä., der Geschmack ist deutlich besser beim Selbstanbau, wir erhalten alte Sorten (es gibt zB Tomaten und grün-weiss gestreift oder in Bananenform:Kennt nur keiner), das Krankheitsrisiko sinkt, wir sind Unabhängig, Krisen können uns nichts anhaben (wenn wir die Natur kennen
)
Was tun die, die keinen Garten haben? -Sie schaffen sich Geräte zur Herstllung bestimmter Sachen an. Frank zB ist Imker und könnte mit Honig tauschen, der un begrenzt haltbar ist. Ansonsten kauft euch ne Ölmühle oder eine Destille, damit kann man in Krisenzeiten auch tauschen. Ausserdem könnt ihr Sachen einlegen, was super einfach ist und wunderbar funktioniert. Das funktioniert wie folgt:
Ihr nehmt Gemüse oder Obst und macht ein Glas ca 1/3 voll damit. Das ganze presst ihr solange in das Glas, bis genügend Eigensaft entstanden ist, der das Gemüse/Obst bedeckt. Anschliessend kommt eine Prise Salz auf die Schicht und ihr füllt wieder 1/3 Obst/Gemüse drauf. Dann wieder stampfen und wieder ne Prise Salz und anschliessend das Ganze nochmal machen. Oben lasst ihr etwas Luft (1cm), damit das Glas nicht wegen dem entstehenden Druck zerplatzt. Das Ganze ist locker 2 Jahre haltbar, Frank hat Anschaungsgläser mitgebracht, die 5 Jahre alt waren und total ok aussahen. Nehmt dafür bitte unbehandeltes Biogemüse/Obst oder Pflanzen aus eurem eigenen Garten. Kleiner Tipp: Auch in Bioläden gibt es oft Angebote. Diese einfach kaufen und so konservieren. Deckel drauf- fertig!
Generell als Tipp: Lernt die Natur kennen. Wenn es zu einer Krise kommt, ist es das wichtigste, die Natur zu kennen und sich von ihr ernähren zu können (Bücher helfen!)
Was kann ich aus der Natur essen? -Hier einige essbare (und erstaunlicherweise auch SEHR schmackhafte) Pflanzen
Brennesseln: die oberen Blätter (an die unteren pinkeln Hunde) vom Stiel lösen und in einer Tüte ganz einfach zerreiben. Die Säure neutralisiert sich und sie schmecken herrlich zu Salaten und Suppen. Man kann natürlich auch Tee draus machen. Als dritte Möglichkeit kann man sie Lufttrocknen, was im Sommer in 2 Wochen geht. Die Blätter einfach flach auf dem Boden trocknen lassen und wenn sie komplett trocken sind, einfach mit der Hand zerbröseln und in ein Glas packen. Frank hat uns eine Probe mitgebracht; das ganze riecht wie Pizzagewürz und hat ein sehr angenehmes Aroma. Geht in den Wald und probiert das aus. Wir sind echt begeistert. Schön ist auch der Kostenfaktor: 0 €. Zum würzen von Speisen hervorragend geeignet.
Obst: Bei 40°C können Äpfel zum beispiel im Backofen getrocknet werden. Den Apfel einfach in Scheiben schneiden und dann trocken “backen”. Schmeckt super und sind auch sehr gesund.
Bucheckern: gibt es ab dem Herbst in Massen unter großen und alten Buchen. Es macht zwar etwas Arbeit sie zu sammeln und aus ihrer Schale zu befreien, der Aufwand lohnt sich jedoch. Sie haben einen nussigen Geschmack und man kann sogar Öl aus ihnen herstellen.
Pilze: Kennt jeder, absolut köstlich. Können genauso eingelegt werden wie oben beschrieben. Pilzbücher kaufen!
Wacholderbeeren: die Beeren dürfen geerntet werden (von Dezember bis Februar), der Baum steht ansonsten unter strengem Schutz. Wacholderbeeren dienen als Gewürz (Sauerkraut zB)
Bärlauch: kommt in milden Wintern schon ab Februar, sonst ab März vor und ist dann bis Mai in feuchten Wäldern zu finden (oft in großen Mengen) Bärlauch schmeckt ähnlich wie Knoblauch und hat auch sonst zahlreiche gute Eigenschaften, so kann Bärlauch z.B. zur Ausleitung von Schwermetallen wie Quecksilber eingesetzt werden, Bärlauchpesto ist erstklassig, das Trocknen und anschließende Zerbröseln geht ebenfalls sehr gut.
Hagebutten: erntebar von November bis Januar (Früchte brauchen Frost, erst dann werden sie weich)
Mehlbeeren: Sind den meisten kaum bekannt, haben einen süsslichen und mehligen Geschmack und sie sind sehr schmackhaft.
Felsenbirne: Eine richtige Sensation. Frank hat uns gestern Proben mitgebracht. Die Beeren schmecken wie Himbeeren, super fruchtig und absolut köstlich. Ab Juni sind sie reif und das besondere: Man findet sie überall, in jedem Park in fast jedem zweiten Garten. Müsst ihr unbedingt probieren.
Links Felsenbirne,
Mitte Himbeeren,
Rechts Honigbeere
Hier habt ihr noch weitere Infos zum Thema Selbstversorgung von Frank:
selbstversorgung
Die Powerpoint presentation kann mit diesem kostenlosen Programm angeschaut werden. *klick hier*
ebenfalls interessant sind folgende Sachen:
Kräuter und Duftpflanzen
Blätter von Bäumen
Ausserdem hat Frank von seinem “Bauernhof” projekt erzählt: Möglichst viel Urobst und möglichst viele Arten anbauen und in einer Gemeinschaft möglichst autark leben. Dazu haben sie einen Verein gegründet und es gibt regelmässige Wanderungen, um den Wald besser kennen zu lernen. Weitere Infos hier.